Dass der VfL Wolfsburg für die kommende Saison einen neuen Innenverteidiger sucht, der zusammen mit dem wohl gesetzten Naldo und Youngster Robin Knoche um die Stammplätze im Abwehrzentrum kämpfen soll, gilt als sicher. Und dass die Wölfe am liebsten Timm Klose vom 1. FC Nürnberg loseisen würden, ist längst ein offenes Geheimnis.

Wolfsburgs Manager Klaus Allofs zeigt sich mittlerweile sehr zuversichtlich, den Schweizer Nationalspieler zu bekommen, wie er gegenüber der „WAZ“ verriet: „Ich glaube, dass Timm gern zu uns kommen würde, denn der VfL könnte am Ende das richtige für ihn sein.“ Selbst wenn Klose nach Wolfsburg möchte, müsste der VfL sich aber noch mit Nürnberg einigen, was deshalb nicht ganz einfach werden dürfte, weil die Franken keinerlei finanziellen Zwänge haben, Klose abzugeben und wohl erst dann die Freigabe erteilen würden, wenn ein Ersatz gefunden ist.

Noch steht die Entscheidung von Klose, der auch beim Hamburger SV ein Thema sein soll, noch aus. Seine Aussagen bezüglich Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking in der „WAZ“ lassen aber erahnen, wohin die Tendenz geht: „Ich kenne ihn ja, er ist ein wichtiger Faktor bei meiner Entscheidung. Schließlich war er der Trainer von mir, der mich nach vorn gebracht hat.“

Nachdem sich Klose vergangene Woche eine neuerliche Bedenkzeit bis zum Wochenende erbeten hat, ob er das Angebot des 1. FC Nürnberg über eine Verlängerung seines noch bis 2014 datierten Vertrages hinaus annehmen wird, dürfte zumindest am Sonntag noch klar sein, ob die Wölfe in konkrete Gespräche mit Nürnberg einsteigen können oder sie sich bei der Innenverteidigersuche anderweitig orientierten müssen.

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