Mit Daniel Caligiuri vom SC Freiburg hat der VfL Wolfsburg den ersten hochkarätigen Neuzugang für die kommende Saison bereits offiziell vorgestellt. Beim für die linke Außenbahn eingeplanten Offensivmann aus dem Breisgau werden es Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs, die in der bevorstehenden Transferperiode erstmals ihre Vorstellungen in größerem Umfang verwirklichen können, aber sicherlich nicht belassen.

Stattdessen suchen die Wölfe Verstärkungen für alle Mannschaftsteile mit Ausnahme der Torhüterposition, auf der Diego Benaglio weiter eine feste Größe ist. Besonderes Augenmerk liegt bei den Wölfen auf der Verpflichtung eines neuen Stürmers und eines defensiven Mittelfeldspielers, wobei letzterer die wohl wichtigste Personalie darstellt und zum Chef im Wolfsburger Spiel werden soll.

Als Wunschkandidat gilt dabei Pirmin Schwegler von Eintracht Frankfurt, der zuletzt in der „WAZ“ ein klares Bekenntnis zu seinem aktuellen Verein schuldig geblieben ist: „Im Moment konzentriere ich mich auf die Eintracht und hoffe, dass ich in dieser Saison noch einmal spielen kann. Aber ich weiß nicht, was in drei Wochen ist“, lässt der derzeit an der Leiste verletzte Schweizer seine Zukunft trotz Vertrages bis 2015 offen.

Und das offenbar aus gutem Grund, denn wie Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen in der „Frankfurter Neuen Presse“ nun bestätigte, verfügt Schwegler über eine Ausstiegsklausel, die dem 26-Jährigen einen Wechsel für eine festgeschriebene Ablösesumme von sieben Millionen Euro ermöglichen soll. Eine Summe, die für den VfL Wolfsburg kein allzu großes Problem darstellen würde.

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