Anders als in den vergangenen Jahren hat sich der VfL Wolfsburg in der laufenden Transferperiode in Sachen Neuzugänge zurückgehalten und die Mannschaft nur punktuell, dafür aber mit hochkarätigen Kräften wie Timm Klose und Luiz Gustavo verstärkt.

Die Planungen für diesen Sommer sind indes noch nicht zwingend abgeschlossen, sondern unter Umständen ist noch die Verpflichtung eines weiteren Hochkaräters möglich, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Francisco Javier Garcia Sanz bei „Sky“ durchblicken ließ: „Es müssen Kandidaten her, bevor wir über Geld sprechen. Hier geht es um Qualität und nicht um Quantität. Und wir werden da nur tätig werden, wo wir meinen, dass der Spieler uns weiter bringt und uns hilft die Ziele zu erreichen.“ Der in den letzten Wochen immer wieder gehandelte Marko Arnautovic, dessen Verbleub bei Werder Bremen mehr als fraglich ist, erfüllt diese Kriterien indes nicht, wie Garcia Sanz deutlich zu erkennen gab.


Dafür berichtet die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“, dass die Wölfe in Zukunft verstärkt auf junge deutsche Spieler setzen wollen und in diesem Zusammenhang auch ein Auge auf Tobias Müller von Dynamo Dresden geworden haben sollen. Der 20-Jährige war der Shooting-Star der letzten Saison und hatte mit vier Toren in 14 Spielen großen Anteil am Klassenerhalt. In der neuen Saison reichte es für den offensiv flexibel einsetzbaren Müller bislang indes nur zu einem Einsatz über 45 Minuten, den das Dresdner Eigengewächs nicht zur Eigenwerbung nutzen konnte.

Aktuell dürfte das Wolfsburger Interesse folglich auch nicht allzu groß sein. Alleine die Tatsache, dass Spieler wie Müller unter Beobachtung stehen, zeigt aber, dass Trainer Dieter Hecking und Klaus Allofs einen neuen Weg gehen wollen.

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