Nach tagelangem Hin- und Her sowie zahlreichen Dementis ist der Wechsel von Klaus Allofs zum VfL Wolfsburg nun doch perfekt. Wie die Wölfe am Mittwochmorgen mitteilten, wurde in nächtlichen Gesprächen eine Einigung erzielt, sodass Allofs schon am Wochenende beim Auswärtsspiel des VfL bei der TSG 1899 Hoffenheim als Manager in Erscheinung treten wird.

Auf der offiziellen Abschieds-Pressekonferenz dankte der 55-Jährige dem SV Werder dafür, ihm die Freigabe aus seinem noch bis 2015 datierten Vertrag erteilt zu haben und begründete seine Entscheidung für den Wechsel wie folgt: „Mit diesem Schritt nach Wolfsburg gehen für mich 13 wichtige Jahre zu Ende. In dieser Zeit hat es immer wieder Angebote anderer Vereine gegeben, die für mich aber nie eine Rolle spielten. Jetzt aber ist der Punkt gekommen, an dem ich noch einmal eine neue Herausforderung suchen möchte.“

In Wolfsburg erhält Allofs einen Vertrag bis 2016 und soll unbestätigten Meldungen zufolge rund drei Millionen Euro pro Jahr verdienen. Erste Entscheidung von Allofs wird sein, einen neuen Trainer für die Wölfe zu finden oder aber Interimscoach Lorenz-Günther Köstner zur Dauerlösung zu machen.

Wie es in Bremen weitergeht, ist dagegen noch offen. Als mögliche Nachfolger werden derzeit die ehemaligen Werder-Spieler Rune Bratseth, Dietmar Beiersdorfer und Frank Baumann gehandelt, wobei Aufsichtsratsboss Willi Lemke keine Namen kommentieren möchte: „Wir haben ein Anforderungsprofil für einen Nachfolger erstellt. Über Namen möchten wir zu diesem Zeitpunkt aber nicht sprechen. Wir sind sicher, dass wir eine gute Lösung für Werder präsentieren werden.“

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