Mit Diego Benaglio im Tor, Naldo in der Innenverteidigung, Diego als Spielmacher und Ivica Olic im Angriff verfügt der VfL Wolfsburg über eine zentrale Achse, mit der den Niedersachsen im kommenden Jahr unter Trainer Dieter Hecking weitaus mehr zuzutrauen ist als in den vergangenen Spielzeiten, in denen das ausgegebene Ziel Europapokal jeweils klar verpasst wurde.

Noch ist der Kader der Wölfe aber nicht komplett, sondern es wird noch eine hochkarätige Erweiterung der genannten Achse für das defensive Mittelfeld gesucht. Während die Bemühungen um Luiz Gustavo vom FC Bayern München schon alleine wegen der nicht vorhandenen internationalen Spiele, die für den brasilianischen Nationalspieler ein Jahr vor der WM im eigenen Land sicher ein enorm wichtiges Kriterium darstellen, eher wenig erfolgsversprechend sind, führt für die Position hinter Diego nun eine Spur nach Italien.

Wie das als seriös einzustufende Portal „gianlucadimarzio.com“ meldet, befindet sich Wolfsburg in Verhandlungen mit dem FC Genua 1893 über einen Wechsel des slowakischen Nationalspielers Juraj Kucka. Aktuell sollen die Wölfe sieben Millionen Euro für den 26-Jährigen geboten haben und damit noch ein gutes Stück hinter der Forderung aus Genua, die sich offenbar auf zwölf Millionen Euro beläuft, bewegen. Um seine Verhandlungsposition zu stärken, machte Genuas Präsident Enrico Preziosi bei „Sky Italia“ zugleich deutlich, Kucka nicht unbedingt verkaufen zu wollen, sondern nur, wenn ein unschlagbares Angebot eingeht.

Nachdem vor wenigen Wochen auch noch der AC Mailand als Interessent für den 16-fachen Nationalspieler, der als technisch beschlagen und spielerisch stark gilt, gehandelt wurde, scheint momentan nur Wolfsburg konkret um Kucka zu buhlen. Ob es aber zu einem Transfer kommt, ist derzeit völlig offen, zumal Manager Klaus Allofs wohl zunächst alle Möglichkeiten beim in Deutschland bereits bewährten Luiz Gustavo ausschöpfen will.

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