Im Januar 2012 stand Patrick Helmes unmittelbar vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt, der letztlich daran scheiterte, dass der damals noch in der Verantwortung stehende Felix Magath den Stürmer beim VfL Wolfsburg halten wollte. Magath bewies damit ein gutes Händchen, denn Helmes spielte eine überragende Rückrunde und landete fast noch im deutschen EM-Kader.

Anfang August setzte es für den 13-fachen Nationalspieler aber mit dem zweiten Kreuzbandriss innerhalb relativ kurzer Zeit den nächsten gesundheitlichen Rückschlag. Inzwischen ist Helmes zwar wieder fit, doch hat bei Trainer Dieter Hecking noch nicht wieder Fuß fassen können. Stattdessen wurde der gebürtige Kölner von Hecking für seine Trainingsleistungen kritisiert und spielte am Wochenende auch auf eigenen Wunsch in der zweiten Mannschaft, für die er prompt drei Treffer erzielte.

Ob Helmes, dessen Vertrag noch bis 2014 läuft, eine Zukunft in Wolfsburg hat, ist aktuell überaus fraglich. Sorgen, keinen neuen Verein zu finden, muss sich der beidfüßige Angreifer indes nicht machen. So bekundet Eintracht Frankfurt erneut Interesse und Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner soll die nie abgerissenen Kontakte zu Helmes schon wieder intensiviert haben.

Womöglich zieht es den 29-Jährigen aber auch ins Ausland. Berichten aus Russland zufolge sollen aus der dortigen Premier Liga Lokomotive Moskau und weitere namentlich bislang nicht genannte Klubs Interesse an Helmes bekunden. Sollte es zum Wechsel in den Osten kommen, wäre Helmes nach Kevin Kuranyi (Dynamo Moskau) der zweite ehemalige Nationalstürmer in Russland.

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