Nach seiner 8,5 Millionen Euro teuren Verpflichtung vom FC Zürich im Winter 2011/12 stand Ricardo Rodriguez in der vergangenen Rückrunde ebenso in allen 17 Spielen des VfL Wolfsburg wie an den ersten acht Spieltagen der neuen Saison. Erst nach der Trennung von Trainer Felix Magath setzte dessen Nachfolger Lorenz-Günther Köstner Rodriguez zuletzt zweimal auf die Bank und vertraute auf der linken Abwehrseite Marcel Schäfer.

Dennoch ist das große Potential des 20 Jahre alten Schweizers mit spanischen Wurzeln unbestritten. Nicht von ungefähr ist Rodriguez auch in der Nationalelf der Eidgenossen trotz seines jungen Alters schon eine feste Größe und hat bereits acht Länderspiele absolviert.

Außerhalb von Wolfsburg scheint man die Fähigkeiten des 1,82 Meter großen Linksfußes derzeit aber etwas mehr zu schätzen als in der Autostaadt selbst, was sich Rodriguez indes auch mit eher durchwachsenen Leistungen in dieser Spielzeit selbst zuzuschreiben hat. So soll unter anderem der FC Chelsea laut einem Bericht des „Daily Mirror“ den Linksverteidiger der Wölfe beobachten und auf Sicht als Nachfolger für Ashley Cole im Visier haben. Da der Vertrag des englischen Nationalspielers am Saisonende ausläuft und noch nicht verlängert wurde, könnte das Thema aber schon relativ schnell aktuell werden. Allerdings wird Wolfsburg den bis 2016 gebundenen Rodriguez kaum ohne Weiteres ziehen lassen, sollten die Blues ernst machen. Zumindest eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich müsste Chelsea wohl schon auf den Tisch legen.

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