Klaus Allofs und Dieter Hecking haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um den VfL Wolfsburg nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Mit der Verpflichtung von Ivan Perisic, der für rund acht Millionen Euro von Borussia Dortmund losgeeist wurde, und der Ausleihe von Marco Russ an Eintracht Frankfurt hat sich bislang aber eher wenig getan.

Schon in den kommenden Tagen, wenn sich Trainer Hecking nach den ersten Einheiten mit seiner neuen Elf ein eigenes Bild gemacht hat, dürften aber wohl einige Spieler erkennen, dass ihre Perspektive in Wolfsburg eher beschränkt ist. Neben Srdjan Lakic, der im Angriff große Konkurrenz hat und nach wie vor mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht wird, stehen auch Ricardo Rodriguez und Vieirinha vor einer eher ungewissen Zukunft.

Beide sind erst im vergangenen Winter für teures Geld von Felix Magath verpflichtet worden, für die Rückrunde aber eher nicht für die Stammelf eingeplant. Um den viel zu großen Kader zu reduzieren, würde sich Manager Allofs Angebote für das Duo sicherlich anhöhren. Bei Vieirinha aber wohl eher vergeblich, hat der Offensivmann gegenüber der „WAZ“ doch nun trotz des Interesses von PAOK Saloniki erklärt, zumindest bis zum Sommer in Wolfsburg bleiben zu wollen.

Für Linksverteidiger Rodriguez, der unverändert als großes Talent gilt, soll sich unterdessen Paris St. Germain interessieren. Würden die neureichen Franzosen die 7,5 Millionen Euro auf den Tisch legen, die die Wölfe vor einem Jahr an den FC Zürich überwiesen, scheint ein Wechsel gut möglich.

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