Seitdem Dieter Hecking als Trainer und Klaus Allofs als Manager das Kommando beim VfL Wolfsburg übernommen haben, hat sich in Sachen Personalpolitik einiges getan beim einstigen Großeinkäufer. Anders als noch unter Felix Magath in den Jahren zuvor kauften die Wölfe nicht wahllos neue Spieler in großer Zahl, sondern beschränkten sich auf wenige gezielte Verstärkungen mit Profis, die ihre Qualitäten in der Bundesliga schon unter Beweis gestellt haben.

Zugleich betonen Hecking und Allofs immer wieder, großen Wert auf den eigenen Nachwuchs zu legen und belassen es dabei nicht bei leeren Worten. Vielmehr haben sich mit Maximilian Arnold und Robin Knoche gleich zwei Akteure aus der eigenen Jugend im Profikader etabliert und gehören zumindest zum engeren Kreis der Stammelf.


Und auch in Zukunft soll sich diese Entwicklung fortsetzen und vermehrt der eigene Nachwuchs eine Chance erhalten. So trainiert mit dem erst 17 Jahre alten Julian Brandt schon das nächste große Talent regelmäßig bei den Profis mit und auf Nachfrage des „Kicker“ wollte Hecking nicht ausschließen, dass der auf beiden Flügeln einsetzbare U19-Nationalspieler noch in diesem Saison sein Bundesliga-Debüt feiern wird. Das Problem bei Brandt ist allerdings sein im Sommer 2014 auslaufender Vertrag, der nach Informationen der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ auch andere Vereine, allen voran den FC Bayern München, auf den Plan gerufen haben soll.

Hecking zeigte sich im „Kicker“ aber zuversichtlich, dass Brandt sich auch über 2014 hinaus für den VfL entscheiden wird: „Ich hoffe natürlich, er erkennt, dass er bei uns gut aufgehoben ist. Im Training wird er auch schon von den älteren Spielern gesucht. Das heißt etwas. Er kann bei uns seinen Weg gehen.“

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