Anders als in der Vergangenheit unter Felix Magath in Doppelfunktion als Trainer und Manager, als in jeder Transferperiode eine Reihe von neuen Spielern verpflichtet wurde, setzt der VfL Wolfsburg unter Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs auf eine neue Politik – Klasse statt Masse.

Dies galt vor einem Jahr, als im Winter Ivan Perisic von Borussia Dortmund kam und auch im Sommer, als Timm Klose und Daniel Caligiuri schließlich noch Luiz Gustavo als Königstransfer folgte. Und in der laufenden Transferperiode verdichten sich nun die Anzeichen dafür, dass mit Kevin de Bruyne der nächste Hochkaräter nach Wolfsburg kommt.

Nachdem zuletzt vor allem wegen der Unentschlossenheit des FC Chelsea kaum Bewegung in der Personalie war, soll sich Wolfsburg laut dem „Daily Mirror“ nun mit den Blues auf eine Ablöse in Höhe von umgerechnet 21,8 Millionen Euro für den belgischen Nationalspieler geeinigt haben. Die offizielle Bestätigung steht indes noch aus, dürfte aber spätestens am Wochenende erfolgen, sofern die Berichte zutreffen.


Gespannt wartet mit Ja-Cheol Koo auch ein aktueller VfL-Profi auf die weiteren Ereignisse in Sachen de Bruyne, denn sollte der Belgier tatsöchlich kommen, würde Koo wohl doch noch die erhoffte Freigabe für einen sofortigen Wechsel erhalten. Während der als Interessent gehandelte FC Augsburg, für den der Koreaner vor dieser Saison bereits eineinhalb Jahre lang auf Leihbasis aktiv war, wohl nicht die finanziellen Mittel für eine feste Verpflichtung hat, bestätigte der 1. FSV Mainz 05 in Person von Manager Christian Heidel im „Kicker“ nun nochmals das vorhandene Interesse an Koo: „Dass wir ihn im Sommer holen wollten, ist auch bekannt. Aber der Fall ist völlig klar: Koo hat einen Vertrag in Wolfsburg bis 2015, deswegen spielt er nicht bei Mainz 05. Wenn es eine Möglichkeit geben sollte, dann könnte es noch mal zu Kontakt kommen. Aber alle Karten liegen bei Wolfsburg, und bislang ist aus Wolfsburg kein Signal gekommen. Das respektieren wir.“

Gut möglich, dass bei Heidel zeitnah das Telefon klingelt, wenn die Tinte unter dem Vertrag von de Bruyne trocken ist.

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