Vor dem aufgrund von nur noch sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz enorm wichtigen Spiel beim 1. FSV Mainz 05 laufen beim SV Werder Bremen schon die Planungen für die neue Saison, allerdings eher hinter vorgehaltener Hand, wollen die Verantwortlichen doch mit Transferspekulationen nicht die Konzentration der Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf auf die verbleibenden acht Saisonspiele stören.

Verhindern kann es der neue Sportdirektor Thomas Eichin aber dennoch nicht, dass über mögliche Neuzugänge diskutiert wird, die nach dem bisherigen Saisonverlauf unzweifelhaft auch nötig sind. Vor dem Spiel am Samstag wird nun ausgerechnet ein Spieler aus Mainz heiß gehandelt. So nimmt der „Kicker“ nun die schon länger kursierenden Spekulationen um Andreas Ivanschitz auf, wegen dem Schaaf offenbar vergangene Woche zum Länderspiel zwischen Österreich und den Färöer nach Wien gereist ist. Offiziell bestätigt wurde das Interesse an dem offensiven Mittelfeldspieler indes noch nicht. Ein Wechsel von Ivanschitz ist aber alles andere als ausgeschlossen, hat der 29-Jährige seinen auslaufenden Vertrag in Mainz doch noch nicht verlängert.

Unterdessen muss Nils Petersen weiter warten, ehe seine Zukunft geklärt werden kann. Gegenüber der „Syker Kreiszeitung“ zeigte sich der vom FC Bayern München ausgeliehene Angreifer enttäuscht darüber, dass sein Stammverein noch nicht die erhoffte Freigabe erteilt hat: „Ich habe schon gehofft, dass man Richtung Ostern eine Einigung erzielen kann oder zumindest etwas passiert. Bayern hat uns leider gesagt, dass sie sich mit dieser Sache noch Zeit lassen.“

Weil die Bayern nüchtern betrachtet Petersen nicht wirklich brauchen, dürfte der endgültige Wechsel aber im Laufe der kommenden Wochen über die Bühne gehen. Vorausgesetzt natürlich, dass Werder sich vom Abstiegskampf fernhalten kann.

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