Mit sechs Toren und sieben Vorlagen bei bislang 23 Bundesliga-Spielen, womit er auch in allen bisherigen Partien auf dem Platz stand, gehört Kevin de Bruyne zweifellos zu den Leistungsträgern beim SV Werder Bremen. Dass dies noch der Fall sein wird, ist derzeit allerdings nicht sonderlich wahrscheinlich.

Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler ist vom FC Chelsea, der sich die Dienste des belgischen Nationalspielers im vergangenen Sommer sicherte, ihn dann aber sofort nach Bremen ziehen ließ, nur ausgeliehen und muss nach aktuellem Stand im Sommer zurück zu den Blues. Dort soll sich der schussgewaltige Offensiv-Allrounder in der Vorbereitung beweisen und für einen Platz im Kader empfehlen. Gelingt dies nicht, ist eine weitere Ausleihe und sogar ein Verkauf möglich.

Werder will sich für diesen Fall in Position bringen und würde de Bruyne liebend gerne länger halten, wie Manager Thomas Eichin in „Bild“ erklärte: „Wir wollen uns demnächst unterhalten und die Situation prüfen. Entscheidend ist, dass wir ein Gefühl dafür kriegen müssen, wie Kevin und sein Berater die Situation sehen.“

De Bruyne selbst, der auch beim finanzkräftigeren VfL Wolfsburg ein Thema ist, will sch hingegen noch in keinster Weise festlegen, sondern sich erst in einigen Wochen zu seiner persönlichen Zukunft und einem möglichen Verbleib in Bremen äußern: „Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über meine Zukunft zu reden. Ich denke, das wird erst etwa drei Spieltage vor Saisonende passieren, vielleicht auch erst nach der Saison.“

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