Beim SV Werder Bremen läuft die Suche nach einem Nachfolger des zum VfL Wolfsburg gewechselten Managers Klaus Allofs auf Hochtouren. Nachdem der von den Medien als Wunschkandidat gehandelte Dietmar Beiersdorfer am Wochenende absagte, spricht nun vieles für eine interne Lösung.

So betonte Bremens Aufsichtsratschef Willi Lemke in der Sendung „Sportclub“, dass Ex-Werder-Profi Frank Baumann in den Überlegungen eine zentrale Figur darstellt: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass er eine wichtige Rolle spielen wird in den kommenden Tagen. Die Frage ist, wie er seine Rolle sieht.“

Für die kommenden Tage hat Lemke in Aussicht gestellt, eine Liste mit Kandidaten abarbeiten zu wollen, wobei sich dieser Prozess nicht allzu lange hinziehen soll: „Wir wollen die beste Lösung für Werder. Das kann lange dauern, das kann aber auch ganz schnell gehen“, so Lemke, der zugleich einschränkte, die Entscheidung „nicht erst im Januar“ treffen zu wollen.

Mit Ausnahme von Baumann nahm Lemke indes keine Stellung zu den in den letzten Tagen gehandelten Namen. Ins Gespräch gebracht wurden neben Baumann mit Rune Bratseth, Marco Bode und Jens Todt drei weitere ehemaliger Werder-Profis, wobei Todt, der aktuell als Sportvorstand beim VfL Bochum in Lohn und Brot steht, via „Kicker“ bereits wissen ließ, dass es keine Kontakte nach Bremen gebe.

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