Mit neun Toren und vier Vorlagen in 20 Spielen hat Nils Petersen die Nachfolge von Claudio Pizarro, der im vergangenen Sommer zum FC Bayern München gewechselt ist, als Sturmführer und Torjäger des SV Werder Bremen angetreten. Ob der vom FC Bayern nur ausgeliehene Angreifer aber auch im nächsten Jahr noch seine Tore vorwiegend im Weserstadion erzielen wird, ist nach aktuellem Stand noch völlig unklar.

Während aus München verlautet, sich bei der Personalplanung Zeit lassen zu wollen, wünscht sich Petersen eine schnelle Entscheidung und hat deshalb seinen Berater beauftragt, mit Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer zu sprechen. Gleichwohl wird sich in den nächsten Wochen wohl noch nichts tun: „Aber vor Ende März passiert da eher nichts“, vermutet der 24 Jahre alte Angreifer im Gespräch mit der „Syker Kreiszeitung“.

Natürlich ist aber auch Petersen nicht entgangen, dass mit Robert Lewandowski ein weiterer Angreifer beim FC Bayern als möglicher Neuzugang heiß gehandelt wird. Sollte der polnische Nationalstürmer tatsächlich von Borussia Dortmund nach München wechseln, wäre der Fall für Petersen klar, auch wenn Pizarros Vertrag bei den Bayern nach aktuellem Stand Ende Juni ausläuft: „Selbst wenn aus einem möglichen Quartett Lewandowski, Mandzukic, Gomez und Pizarro einer wegfällt, bleiben immer noch drei Top-Stürmer übrig. Da bin ich dann Realist: Bei so einer Konstellation wäre ich nicht der entscheidende Mann bei Bayern.“

Letztlich ist damit zu rechnen, dass die Bayern entweder mit Pizarro verlängern oder einen neuen Hochkaräter hinzuholen. Für Petersen dürfte bei nüchterner Betrachtung kein Platz bleiben, was die Bremer Chancen auf eine Weiterverpflichtung deutlich erhöht.

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