Werder Bremen: Reaktion gegen Freiburg?

"Wir müssen ekliger werden"

Kevin Vogt beim SV Werder Bremen

Kevin Vogt (vorne) will mehr Widerstand sehen. ©Imago images/Poolfoto

Auch die durch Corona hervorgerufene Pause half nicht: Mit 1:4 musste sich Werder Bremen am gestrigen Montag Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben. Es war die sechste Niederlage in sieben sieglosen Spielen in Folge.

Bezeichnend: In jeder dieser sieben Partien kassierte der SVW mindestens zwei Gegentore. Dass sich in der Herangehensweise etwas ändern muss, davon ist Abwehrmann Kevin Vogt überzeugt. Wir müssen ekliger werden und uns noch mehr gegen die Widerstände aufbäumen“, wird Vogt auf der Vereinshomepage zitiert.

Geschlossene Mannschaftsleistung gefordert

Hinsichtlich der Tabellensituation hat sich die Lage bei den Werderanern leicht verschlechtert, da die unmittelbar vor dem SVW platzierten Fortuna Düsseldorf und Mainz 05 jeweils einen Punkt ergatterten. Fünf Punkte Rückstand auf Relegationsrang 16 bei einem Spiel weniger als die Konkurrenz sind es derzeit für die Bremer.

Der kommende Gegner aus Freiburg hat bereits mehr als doppelt so viele Punkte (37) auf dem Konto – und wird seinerseits motiviert sein, mit einem Sieg die symbolträchtige 40-Punkte-Marke zu erreichen. Für Werder ist Freiburg allerdings per se kein schlechtes Pflaster, nur sechs von 20 Gastspielen gingen verloren.

Damit wieder etwas Zählbares folgt, müsse laut Vogt diesmal eine geschlossene Mannschaftsleistung her: „Die Karten werden neu gemischt. Freiburg kommt über das Kollektiv, sie sind sehr diszipliniert. Wir müssen jedoch im Kollektiv stärker sein.“