Werder Bremen steht zu Kohfeldt

Kommende Spiele entscheidend

 Frank Baumann und Florian Kohfeldt von Werder Bremen

Zwischen Frank Baumann (r.) und Florian Kohfeldt passt weiter kein Blatt. ©Imago images/Nordphoto

Werder Bremen konnte die Überraschung aus dem DFB-Pokal nicht wiederholen und steht nun alleine auf dem 17. Tabellenplatz. Dennoch will man im Verein keinen Zweifel am Trainer aufkommen lassen.

Geschäftsführer Frank Baumann unterstrich die Haltung des SVW auf der Vereinshomepage nochmals: „Natürlich ist die Situation dramatischer geworden. Aber wir haben auch immer gesagt, dass es diese Rückschläge geben wird und wir bis zum Ende gehen. Wir tun sehr viel, wir arbeiten sehr viel und sind keineswegs tatenlos. Wir diskutieren nicht über den Trainer sondern mit ihm, wie wir es aus dieser Situation heraus schaffen.“

Gute Halbzeit reicht nicht

Auch Spieler wie Davie Selke nahmen den Trainer aus der Schusslinie, nahmen sich stattdessen selbst in die Verantwortung. Der Angesprochene selbst war zwar zumindest mit der ersten Halbzeit gegen den BVB zufrieden, will aber nun in den kommenden Partien auch Resultate sehen. 

„Vor uns liegen jetzt sehr entscheidende Wochen mit Spielen gegen Eintracht Frankfurt und Hertha, in denen wir punkten müssen, um realistische Chancen zu haben, in der Klasse zu bleiben. Da gibt es keine Ausreden“, so Kohfeldt.

Dass Werder grundsätzlich defensiv gut stehen kann, zeigte die Partie gegen den BVB, denn wie auch Kohfeldt konstatierte, wurden nicht einmal bei den Gegentreffern klare Fehler gemacht.

Dafür blieben die Grün-Weißen anders als noch im Pokal aber vorne deutlich harmloser. In den letzten fünf Liga-Spielen gelang überhaupt nur ein einziges Tor.